Guardini Galerie
Die Guardini Stiftung sieht sich aus Kostengründen gezwungen, die seit 2000 bestehende Guardini Galerie als Dauereinrichtung zu schließen. Wir blicken damit auf eine insgesamt 36 Jahre währende sehr erfolgreiche und für den Kulturstandort Berlin in hohem Maße gewinnbringende Tätigkeit zurück und bedauern die Notwendigkeit der Schließung außerordentlich. Optional werden wir aber in Zusammenarbeit mit Projektpartnern Ausstellungen, Lesungen, Vorträge, Konzerte und Kolloquien je nach Eignung in den bisherigen Galerieräumen oder an wechselnden Ausstellungs- und Veranstaltungsstätten realisieren. Das bisher mit der Galerie verbundene Büro der Guardini Stiftung bleibt an Ort und Stelle erhalten.
Guardini Galerie (geschlossen)
Askanischer Platz 4
10963 Berlin
NICHT OHNE DICH! Die Tonarten des Betens. Auftaktveranstaltung
12. Mai 2026 – 12. Mai 2026
„Nicht ohne dich“ (pas sans toi) – mit diesen drei Worten gewährt der französische Jesuit Michel de Certeau (1925-1986) Einblick in das, was für ihn Beten heißt. Mehrfach taucht in seinen Schriften ein Stillgebet während der Eucharistie auf, das ähnlich klingt: „Gib, dass ich niemals von dir getrennt werde.“ Keine Lebenssituation möge ohne das Geheimnis…
Zeitgenosse im Widerspruch. Spuren christlicher Ethik im Werk von Günter de Bruyn
04. Februar 2026 – 04. Februar 2026
„Die Sicherheit, der ich das Glück meiner frühen Kindheit verdanke, basierte neben der Liebe der Eltern zu uns und zueinander auch auf einem Familien-Katholizismus, der unser Leben in die festen Regeln von Tisch- und Abendgebet, von sonntäglichem Kirchenbesuch und fleischlosen Freitagen zwängte, sonst aber von Person zu Person individuell gefärbt war“. Vom Vater, der die…
Die Annahme seiner selbst. Denkversuche mit Romano Guardini
11. Februar 2026 – 11. Februar 2026
Mit Prof. Dr. Dr. Holger Zaborowski Was bedeutet es, sich selbst anzunehmen? Warum müssen Menschen sich überhaupt annehmen? Welche Herausforderungen gibt es? Welche Probleme zeigen sich? Und was haben Romano Guardinis Überlegungen zur Annahme seiner selbst uns heute noch — in Zeiten der “Selbstoptimierung”, aber auch des Selbst- und Sinnverlustes — zu sagen? Der Vortrag…
Gretchen im Gericht (Faust, 1. Teil). Ein Pladoyer gegen Guardini
28. Januar 2026 – 28. Januar 2026
MZwar erkennt Romano Guardini, der sich bewusst für den deutschen Sprach- und Kulturraum entschieden hat, die überragende Bedeutung Goethes an, aber anders als katholische Denker wie Josef Pieper oder Hans Urs von Balthasar ist er von dem „Dichterfürsten“ keineswegs restlos überzeugt. Im Gegenteil! Goethes Faust beispielsweise gelange, so Guardini, gar nicht erst in die Sphäre,…
So viele Missverständnisse. Erinnerungen an das Katholische
21. Januar 2026 – 21. Januar 2026
In seinem Buch Christliches Bewußtsein. Versuche über Pascal (1935) begründet Romano Guardini sein Vorhaben wie folgt: „Ich glaubte zu sehen, daß Pascal von verschiedenen Seiten her missdeutet wird: Von seinen Freunden und Parteigängern wie von seinen Gegnern.“ Nicht anders, findet Hoppe, ergeht es uns heute. In Ihrem Vortrag spricht die Büchnerpreisträgerin nicht nur über Pascal…
Guardini und Thomas Mann. Die Bedeutung des Mythos im Josephsroman.
14. Januar 2026 – 14. Januar 2026
Die Guardini Stiftung e.V. freut sich, dass es gelungen ist, die erfolgreichen Guardini Lectures des WS24/25 auch im Wintersemester 25/26 an der Theologischen Fakultät der Humboldt-Universität fortsetzen zu können. Dr. Susanne Nordhofen setzt mit ihrem Vortrag „Guardini und Thomas Mann. Die Bedeutung des Mythos im Josephsroman. “ die Guardini Lectures fort.
NICHT OHNE DICH! Die Tonarten des Betens. Auftaktveranstaltung
12. Mai 2026 – 12. Mai 2026
„Nicht ohne dich“ (pas sans toi) – mit diesen drei Worten gewährt der französische Jesuit Michel de Certeau (1925-1986) Einblick in das, was für ihn Beten heißt. Mehrfach taucht in seinen Schriften ein Stillgebet während der Eucharistie auf, das ähnlich klingt: „Gib, dass ich niemals von dir getrennt werde.“ Keine Lebenssituation möge ohne das Geheimnis…
Zeitgenosse im Widerspruch. Spuren christlicher Ethik im Werk von Günter de Bruyn
04. Februar 2026 – 04. Februar 2026
„Die Sicherheit, der ich das Glück meiner frühen Kindheit verdanke, basierte neben der Liebe der Eltern zu uns und zueinander auch auf einem Familien-Katholizismus, der unser Leben in die festen Regeln von Tisch- und Abendgebet, von sonntäglichem Kirchenbesuch und fleischlosen Freitagen zwängte, sonst aber von Person zu Person individuell gefärbt war“. Vom Vater, der die…
Die Annahme seiner selbst. Denkversuche mit Romano Guardini
11. Februar 2026 – 11. Februar 2026
Mit Prof. Dr. Dr. Holger Zaborowski Was bedeutet es, sich selbst anzunehmen? Warum müssen Menschen sich überhaupt annehmen? Welche Herausforderungen gibt es? Welche Probleme zeigen sich? Und was haben Romano Guardinis Überlegungen zur Annahme seiner selbst uns heute noch — in Zeiten der “Selbstoptimierung”, aber auch des Selbst- und Sinnverlustes — zu sagen? Der Vortrag…
Gretchen im Gericht (Faust, 1. Teil). Ein Pladoyer gegen Guardini
28. Januar 2026 – 28. Januar 2026
MZwar erkennt Romano Guardini, der sich bewusst für den deutschen Sprach- und Kulturraum entschieden hat, die überragende Bedeutung Goethes an, aber anders als katholische Denker wie Josef Pieper oder Hans Urs von Balthasar ist er von dem „Dichterfürsten“ keineswegs restlos überzeugt. Im Gegenteil! Goethes Faust beispielsweise gelange, so Guardini, gar nicht erst in die Sphäre,…
So viele Missverständnisse. Erinnerungen an das Katholische
21. Januar 2026 – 21. Januar 2026
In seinem Buch Christliches Bewußtsein. Versuche über Pascal (1935) begründet Romano Guardini sein Vorhaben wie folgt: „Ich glaubte zu sehen, daß Pascal von verschiedenen Seiten her missdeutet wird: Von seinen Freunden und Parteigängern wie von seinen Gegnern.“ Nicht anders, findet Hoppe, ergeht es uns heute. In Ihrem Vortrag spricht die Büchnerpreisträgerin nicht nur über Pascal…
Guardini und Thomas Mann. Die Bedeutung des Mythos im Josephsroman.
14. Januar 2026 – 14. Januar 2026
Die Guardini Stiftung e.V. freut sich, dass es gelungen ist, die erfolgreichen Guardini Lectures des WS24/25 auch im Wintersemester 25/26 an der Theologischen Fakultät der Humboldt-Universität fortsetzen zu können. Dr. Susanne Nordhofen setzt mit ihrem Vortrag „Guardini und Thomas Mann. Die Bedeutung des Mythos im Josephsroman. “ die Guardini Lectures fort.
Vergangene Ausstellungen
Ausstellung | Circum – Thomas Hartmann
01. September 2004 – 29. Oktober 2004
1. September bis 29. Oktober 2004 | Hartmann arbeitet sich ab an den großen Themen der Menschheit, ohne Pathos und mit Witz. Figürlichkeit und Abstraktion, realer und geistiger Raum werden in den Farbschichten sichtbar und physisch spürbar.
Ausstellung | Photographien – Michael Wesely
08. Mai 2004 – 08. Juli 2004
8. Mai bis 8. Juli 2005 | Die Serie „Santa Margarida, Roses“ (1996) von Michael Wesely umfasst mehrere großformatige Bilder, die das touristische Leben an dem gleichnamigen spanischen Strand „dokumentieren“.
Ausstellung | Cave Canem – Alfons Hüppi
28. April 2004 – 02. Juli 2004
28. April bis 2. Juli 2004 | Die Ausstellung Cave Canem gibt Einblick in die Auseinandersetzung eines zeitgenössischen Künstlers mit den Kulturen Nordafrikas und des Vorderen Orients bis in den Iran und das christliche Armenien.
Ausstellung | junges forum – Das Unerklärte
18. Februar 2004 – 16. April 2004
18. Februar bis 16. April 2004 | Das Unerklärte kann als Motor des menschlichen Forschungstriebes betrachtet werden. Das Bedürfnis, uns selbst, sowie alles um uns herum erklären zu wollen, liegt in der menschlichen Natur begründet.



