Ausstellungen 2012

15. Februar - 13. April 2012

Lutz Friedel. Et in Arcadia ego Ein Totentanz

Lutz Friedel, Tod und Maler, 2010, Öl auf Leinwand, 40 x 30 cm

 

„Et in arcadia ego" ist ein barocker Topos, er weist auf Arkadien, das Sehnsuchtsland, in dem die Menschen frei und friedlich, den schönen Dingen hingegeben leben können und zugleich darauf, dass der Tod auch im Goldenen Zeitalter sein Werk ungerührt verrichtet. „Auch in Arkadien gibt es mich", so spricht der Tod. Lutz Friedel hat den Titel für seine Totentänze nicht gewählt, weil er meinte, wir lebten in einem Goldenen Zeitalter, sondern weil er auf sein eigenes Arkadien anspielt: „Auch ich bin in Arkadien", dem der lange totgesagten Malerei. Mehr


25. April - 29. Juni 2012

Jorge Molder. A Origem des Espécies

Aus der Serie: Die Entstehung der Arten, 2011/12, Digitaldruck auf Arche-Bütten, © Jorge Molder

 

Jorge Molders wichtigstes Thema ist die absurde Metaphysik des menschlichen Alltags. Zumeist exemplifiziert er sie am eigenen Bild. Doch sind diese Bilder keine ‚Selbstbildnisse' im geläufigen Sinne, vielmehr scheint der Künstler sich selbst als ein Fremder gegenüberzutreten, indem er sich – als Fotografierter und Fotografierender zugleich – vor der Kamera inszeniert und ein Repertoire an Gesten, Verkleidungen und Verstellungen aufführt, das auf vielfältige kunsthistorische, kulturelle, philosophische und naturwissenschaftliche Erfahrungen Bezug nimmt. Mehr


26. September - 7. Dezember 2012

ZWEI FLÜSSE

GIUSEPPE ZIGAINA / PIER PAOLO PASOLINI

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Abbildungen: Giuseppe Zigaina, Sul prato la folgore, 1980, Mischtechnik, 32,3 x 25,0 cm | Pier Paolo Pasolini, Pali e reti del Safon, 1969, Mischtechnik auf Papier, 41,1 x 29,3 cm.

Die Guardini-Galerie zeigt vom 26. September bis zum 7. Dezember 2012 Zeichnungen und Mischtechniken von Giuseppe Zigaina und Pier Paolo Pasolini.

Der Maler Zigaina und der Dichter Pasolini lernten sich 1946 anlässlich einer Ausstellung Zigainas im Friaul kennen, einer Landschaft, die Leben und Ausdruck beider geprägt hat. So, wie bei Pasolini alles im friulanischen Dialekt gründet und ihn transzendiert, um im Laufe der Jahre zu einer kinematographischen Schöpfung von universeller Bedeutung zu kommen, gilt gleiches für das OEuvre von Zigaina, der seine Motive einem „dialektalen“ Friaul entnimmt. Mehr

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