Abschlusstagung | 15. bis 17. April 2021

8 Tore – 8 Chiffren zu Urbanität und Religion

Projekt "Stadt und Religion"

Aufgrund der steigenden Infektionszahlen im Oktober und November wurde die Tagung in den April verschoben. Daher ist das Programm als vorläufig zu betrachten. Über Änderungen im Programm informieren wir Sie rechtzeitig.

Urbanität und Religiosität stehen in einem engen Spannungs- und Wechselverhältnis. Gegen die Hypothese von einer stetig um sich greifenden Säkularisierung sind es heute gerade Städte, die neue Formen der Religiosität hervorbringen. Allerdings stellen die diversen Formen urbanen Lebens für alle Religionsgemeinschaften eine große Herausforderung dar. Welche Rolle wird Religion in den Städten der Zukunft noch oder wieder spielen? Was wird durch die religiöse Fundierung für das Zusammenleben in den Städten gewonnen? Wo verlaufen Konfliktlinien zur säkularisierten Gesellschaft oder zwischen den Religionen? Diesen Fragen widmet sich das Projekt „Stadt und Religion“ der Berliner Guardini Stiftung.

Die Abschlusskonferenz des Projekts orientiert sich an einem steinernen Leitfaden: In thematischen Debatten umrundet sie die Heilige Stadt Jerusalem, deren 8 Stadttore jeweils paradigmatisch für einen zentralen Aspekt im Spannungsverhältnis von Stadt und Religion stehen.

Anmeldung erforderlich unter info@guardini.de.

Flyer inkl. Programm zum Download

Pressemitteilung "Stadt, Religion und die Coronapandemie" zum Download

Abb.: Detail aus: Rehav Rubein, Image and Reality. Jerusalem in Maps and Views, Jerusalem 1999, S. 28, Tafel 8 | Grafikdesign Anja Matzker


Ein Projekt der Nationalen
Stadtentwicklung des
Bundes. Gefördert durch das
Bundesministerium des
Innern, für Bau und Heimat

PROGRAMM

Donnerstag, 15. April 2021

10:00–10:45 Uhr

Grußworte
Michael Rutz (Präsident der Guardini Stiftung)
Oliver Weigel (Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat)

Einführung
Ludger Hagedorn (Permanent Fellow, IWM Wien)

DAS JAFFATOR: RELIGIO UND MODERNER LIFESTYLE
Pfarrerin Theresa Brückner (Ev. Kirchenkreis Tempelhof-Schöneberg)
Pater Max Cappabianca OP (KSG Hl. Edith Stein, Berlin)

12:00–13:00 Uhr

DAS NEUE TOR: ERNEUERUNG UND ENTTÄUSCHUNG
Pater Hermann Breulmann SJ (Pfarrei Christus König, Osnabrück)
Michael Rutz (Präsident der Guardini Stiftung)

13:00–13:45 Uhr

Mittagspause

13:45–14:45 Uhr

DAS DAMASKUSTOR: WIE HEILIG IST DEN RELIGIONEN DAS ANDERE HEILIGE?
Andreas Nachama (Rabbiner, Sukkat Schalom e. V.)
Felix Körner SJ (Päpstliche Universität Gregoriana)

15:00–16:00 Uhr

DIE SEELE DER STADT IN LITERATUR UND MUSIK

3 Lieder nach Gedichten von Christian Lehnert (Uraufführung | Musik von Kaspar Querfurth)
Irene Kurka (Sopran)

Lesung
Christian Lehnert (Schriftsteller)

Freitag, 16. April 2021

10:30–11:30 Uhr

DAS HERODESTOR: WIE VIEL RELIGION ERTRÄGT DAS SÄKULARE ZEITALTER?
Petra Bahr (Regionalbischöfin der Ev.-luth. Landeskirche Hannovers)
Volker Resing (Chefredakteur der Herder Korrespondenz)

12:00–13:00 Uhr

DAS TOR DER STÄMME: RELIGION UND ETHNISCHE DIFFERENZ
Christian Lehnert (Liturgiewissenschaftliches Institut der VELKD)
Ludger Hagedorn (Permanent Fellow, IWM Wien)

13:00–14:00 Uhr

Mittagspause

14:00–15:00 Uhr

DAS TOR DES ERBARMENS: STADT ALS SOZIALE HERAUSFORDERUNG
Ulrike Kostka (Direktorin des Caritasverbands Erzbistum Berlin)
Barbara John (Vorstandsvorsitzende, Der Paritätische Berlin)

15:30–16:30 Uhr

DAS DUNGTOR: DIE STADT UND DER MÜLL
Matthias Barjenbruch (FG Siedlungswasserwirtschaft, Technische Universität Berlin)
Jürgen Tietz (Architekturkritiker und Publizist)

17:00–18:00 Uhr

DAS ZIONSTOR: STADT UND VERHEISSUNG
Christiane Neudecker (Schriftstellerin)
Andreas Öhler (Referent der Guardini Stiftung)

18:00 Uhr

Schlusswort

Samstag, 17. April 2021
Treffpunkt: Berliner Schloss, Schloßplatz, 10178 Berlin

11:00–14:00 Uhr

STADTKONZEPTE UND BEKENNTNISORTE
Exkursion | Kreuz und Schloss. Preußischer Protestantismus in Berlin
Wilhelm von Boddien (Geschäftsführer des Fördervereins Berliner Schloss)
Matthias Rau (Stadtführer)

Änderungen des Ablaufs können kurzfristig aufgrund aktueller Entwicklungen der Coronapandemie erfolgen und werden hier und über den Newsletter der Guardini Stiftung bekanntgegeben.

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