Exkursionsreihe "Ortsbekenntnis - Bekenntnisorte" 5/6
Montag, 9. November 2020

_ _ _ Wilmersdorf _ _ _
Zum Wohl der Menschen und der Welt
Das buddhistische Zentrum Shinnyo-En Berlin

Teil 5 von insgesamt sechs Staffeln findet aufgrund der Pandemie ohne Publikum statt. Die Besuche vor Ort werden in Podcasts dokumentiert.

Andreas Fiol, Leiter der Gemeindezentren in Hamburg und Berlin
Mahyar Nicoubin, Referentin bei der Bundeszentrale für politische Bildung
Im Gespräch mit Patricia Löwe, Guardini Stiftung

Etwa 250 Religionsgemeinschaften sind Teil des Berliner Stadtgefüges. Sie beteiligen sich aktiv an der Gestaltung des Zusammenlebens – nicht nur in religiöser, sondern auch in sozialer, politischer und stadtplanerischer Hinsicht. Die Exkursionsreihe "Ortsbekenntnis – Bekenntnisorte" (im Projekt "Stadt und Religion") erkundet, welchen Beitrag sie zum Miteinander im städtischen Raum leisten. Wie stellen Religionsgemeinschaften sich den Herausforderungen urbanen Zusammenlebens? Wie entwickelt sich religiöse Identität gerade im Umfeld der Städte? Und welche Potentiale zur Weiterentwicklung der Stadtquartiere bieten sich?

Den Auftakt der fünften Staffel bildet ein Besuch im buddhistischen Zentrum Shinnyo-En. Die Gemeinschaft Shinnyo-En gehört zum sogenannten esoterischen Buddhismus und beruft sich auf den japanischen Meister Kukai (Kobo Daishi), der im 9. Jahrhundert gelebt und den Shingon-Buddhismus begründet hat. Besonders ist diese religiöse Strömung deshalb, weil ihrer Lehre nach das große spirituelle Ziel der Erleuchtung nicht nur Geistlichen vorbehalten ist, sondern von allen Menschen bereits in diesem Leben verwirklicht werden kann. Die Gemeinschaft Shinnyo-En, die 1936 vom Großmeister Shinjo Ito in Japan gegründet wurde, verfolgt dieses Ziel konsequent und engagiert sich in vielerlei Hinsicht für Gesellschaft und Zusammenhalt. Von den Aktivitäten Shinnyo-Ens in Deutschland berichtet Andreas Fiol, Leiter der Gemeindezentren in Hamburg und Berlin. Mahyar Nicoubin, Referentin im Bereich Religion der Bundeszentrale für politische Bildung, erläutert die Bedeutung von Religionen für das Miteinander im öffentlichen Raum. 

Programmflyer zum Download

Abb. Detail aus: Rehav Rubin, Image and Reality, Jerusalem 1999, S. 28
Grafikdesign Anja Matzker


Weitere Termine

23. November 2020: Nothilfe für Überlebenskünstler. Suppenküche der Franziskaner
7. Dezember 2020: Schloss und Kreuz. Preußischer Protestantismus in Berlin


Ein Projekt der Nationalen
Stadtentwicklungspolitik.
Gefördert durch das 
Bundesministerium des
Innern, für Bau und Heimat

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