Exkursionsreihe "Ortsbekenntnis – Bekenntnisorte" 6/6
12. Juni 2021 | 11:00 bis 13:00 Uhr

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Nicht nur Hedwig
Schlesischer Katholizismus und Protestantismus in Berlin

Stadtspaziergang mit Dr. Roswitha Schieb, Autorin und Literaturwissenschaftlerin
Moderation: Dr. Ludger Hagedorn
Treffpunkt: Akademie der Künste, Pariser Platz 4, 10117 Berlin

Etwa 250 Religionsgemeinschaften sind Teil des Berliner Stadtgefüges. Sie beteiligen sich aktiv an der Gestaltung des Zusammenlebens – nicht nur in religiöser, sondern auch in sozialer, politischer und stadtplanerischer Hinsicht. Die Exkursionsreihe "Ortsbekenntnis – Bekenntnisorte" (im Projekt "Stadt und Religion") erkundet, welchen Beitrag sie zum Miteinander im städtischen Raum leisten. Wie stellen Religionsgemeinschaften sich den Herausforderungen urbanen Zusammenlebens? Wie entwickelt sich religiöse Identität gerade im Umfeld der Städte? Und welche Potentiale zur Weiterentwicklung der Stadtquartiere bieten sich?

Kulturelle Vielfalt in Berlin – zu einer Zeit, als der Protestantismus die Staatsreligion Preußens war, hatten auch katholische schlesische Einwanderer erheblichen Einfluss auf die Entwicklung von Toleranz und Pluralismus in der heutigen Hauptstadt. Die St.-Hedwigs-Kathedrale zeugt nach wie vor von dieser aufklärerischen Epoche. Nicht nur Katholik*innen, auch Protestant*innen aus Schlesien prägten das Stadtbild, z. B. Karl Gotthard Langhans oder Adolph Menzel. Dr. Roswitha Schieb, Autorin des Buches "Jeder zweite Berliner. Schlesische Spuren an der Spree" führt durch ein durch die Eroberung Schlesiens von Friedrich dem Großen geprägtes Berlin-Mitte.

Anmeldung erforderlich unter info@guardini.de

Pressemappe inkl. Flyer zum Download

Abb. Detail aus: Rehav Rubin, Image and Reality, Jerusalem 1999, S. 28
Grafikdesign Anja Matzker


 
Weitere Termine

7. Juni 2021: Moscheenleben in Berlin (Podcast)
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