24. bis 26. Juni 2021

Lob der Literatur

Guardini-Tag 2021 | Eine Kooperation der Guardini Stiftung e. V. und der Katholischen Akademie in Bayern

An der Schnittstelle zwischen Literatur und Theologie hat Romano Guardini originelle Deutungen vorgelegt. Im Zusammenwirken und in den Brüchen von Mythos und Fiktion, Poesie und Liturgie, Phantasie und Glaube, Symbol und Ikone sah er die Chance für eine Suche nach tieferen Wahrheiten.

Guardini verfasste große Monographien über Rilke und Hölderlin, Dostojewski und Dante. Seit seinen Studienjahren verkehrte er in literarischen Zirkeln und avantgardistischen Künstlerkreisen. Der Literatur der beginnenden Moderne begegnete er in Berlin und München mit Aufgeschlossenheit und Neugierde.

Wenn Guardini der Lyrik einen "Blick von besonderer Art auf das Dasein" attestiert, "tiefer dringend als der Blick des Alltags, und lebendiger als der der Philosophen", sprechen daraus zugleich Liebe zur Literatur und religiöses Gefühl. Für ihn haben "die Worte, in denen sich das Geschaute offenbart, größere Kraft […], als jene des Umgangs"; sie sind ursprünglicher "als die Sprache des Intellektuellen".

Der Guardini-Tag 2021 ist eine Kooperation der Guardini Stiftung e. V. und der Katholischen Akademie in Bayern. Seit 2020 findet er alternierend in Berlin und München statt – an den beiden wichtigsten Wirkungsstätten Romano Guardinis.

Nähere Informationen zum Programm finden Sie hier in Kürze.


Eine Kooperation mit der Katholischen Akademie in Bayern

Akzeptieren

Diese Website verwendet Cookies. Durch die Nutzung dieser Webseite erklären Sie sich damit einverstanden, dass Cookies gesetzt werden. Mehr erfahren