Kurzfilmwettbewerb | CONFESSIONS

Ein Projekt des Fachbeirats Film und Neue Medien der Guardini Stiftung

"Confessions" ist ein bundesweiter Kurzfilmwettbewerb der Guardini Stiftung. Der Wettbewerb greift die mit der Coronapandemie verbundenen Erfahrungen von der Verletzlichkeit und Endlichkeit des Lebens auf. Er stellt die Frage, welche Konsequenzen und welche Perspektiven und Sinnstiftungen, individueller, gesellschaftlicher, politischer und insbesondere religiöser Natur, sich daraus ergeben.

Es ist offenkundig: Das Virus SARS-CoV-2 hat in aller Welt Menschen dazu veranlasst, sich die Frage zu stellen, was ihnen wichtig ist im Leben, worauf es ihnen ankommt: Was hat die Coronakrise in meinem Leben ausgelöst? Welche Rolle spielt dabei insbesondere die Erfahrung der Verwundbarkeit, Verletzlichkeit und Endlichkeit meines Daseins? Überlegungen, die in der Regel aus dem Alltag eher ausgeklammert werden.

Der von der Guardini Stiftung ausgeschriebene Kurzfilmwettbewerb "Confessions" zielt auf solche Fragestellungen. Er will zu allererst die subjektiven Krisenerfahrungen Einzelner in den Blick nehmen und lädt dazu ein, diese Erfahrungen mit den Mitteln des Films zur Darstellung zu bringen. Er fragt darüber hinaus – ganz im Geiste Guardinis – nach den individuellen und gesellschaftlichen Optionen, die in solchen Grenzerfahrungen zum Vorschein kommen. Guardini schreibt: "Am Wort ‚Krise‘ ist großer Verbrauch. […] Nur muss man das Wort in seinem vollen Sinn nehmen. Dann meint es nämlich ein Doppeltes: Einmal, dass die Dinge nicht mehr stimmen, der Zustand auf ein Unheil zugeht. Andererseits aber auch, dass darin schon lang wirkende Fehler ans Licht treten; sie also erkannt werden können und mit der Überwindung begonnen werden kann." (Romano Guardini, Ethik, 1041)

Zugleich möchte der Wettbewerb erkunden, welche Bedeutung beim Durchleben und bei der Bewältigung der Krise dem Religiösen, dem persönlichen Glauben zukommt, im Erschrecken, im Aushalten und in der Suche nach der Befreiung von damit verbundenen Ängsten. „Confessions“ – „Bekenntnisse“ – der Wettbewerbstitel bildet die Vielfalt der mit den benannten Fragestellungen einhergehenden Sinnstiftungen ab. Erbeten sind mithin subjektive Beiträge, in denen insbesondere der Frage nachgegangen wird, was die eigene Religion, der persönliche Glaube oder auch ein erklärtermaßen nicht gläubiges Selbst- und Weltverständnis in diesem Kontext bedeuten.

Hier geht's zur Ausschreibung!

Informationen zur Auftaktveranstaltung am 19. August


Grafikdesign Anja Matzker

Gefördert durch Andere Zeiten e. V.

NEWS

Anders Sehen | Auftaktveranstaltung Confessions

Anders Sehen | Auftaktveranstaltung Confessions
Die Auftaktveranstaltung zum Kurzfilmwettbewerb "Confessions" mit Wolfgang M. Schmitt, Farah Bouamar und Petra Wagner findet am 19. August um 19:00 Uhr online statt.

Weiterlesen...

Ausschreibung | Confessions

Ausschreibung | Confessions
AUSSCHREIBUNG | Ab dem 1. Juli 2021 sind Filmemacher*innen, Künstler*innen und Sinnsuchende dazu aufgerufen, Kurzfilme rund um die Coronapandemie einzureichen. Einsendeschluss ist der 30. November 2021.

Weiterlesen...

Akzeptieren

Diese Website verwendet Cookies. Durch die Nutzung dieser Webseite erklären Sie sich damit einverstanden, dass Cookies gesetzt werden. Mehr erfahren