Veranstaltungen

Verabschiedung von Guardini Professur Ugo Perone
Jahrestagung der Guardini Stiftung 2021

Die Jahrestagung der Guardini Stiftung 2021 steht ganz im Zeichen von Aufgeschlossenheit und Toleranz. Erzbischof Dr. Heiner Koch und Landesbischof Dr. Christian Stäblein zelebrieren die Ökumenische Vesper, die traditionell der Jahrestagung vorausgeht. Der Dichter Dante bietet dafür den Predigtimpuls: "Wo von dem einen die Rede ist, soll auch der andere bedacht werden; gemeinsam setzten sie sich ein, so soll auch ihr Ruhm gemeinsam leuchten."

Was Dante im 'Paradiso' seiner "Göttlichen Komödie" über die beiden Ordensgründer Francesco und Domenico schreibt, soll hier als ökumenischer Leitsatz dienen: Beide Bischöfe werden in ihren Predigten ausführen, welche geistlichen Aspekte sie an der jeweils anderen Konfession wertschätzen. Nicht zuletzt zur Feier des Abschieds des Guardini Professors Ugo Perone – Philosoph und Dante-Kenner – spricht Prof. Johannes Helmrath in seinem Festvortrag über die "Göttliche Komödie" – und das unter dem Eindruck der Uraufführung einer Komposition Ralf Hoyers mit dem Titel »Paralipomena zu Dante« für Violine und elektroakustisches Zuspiel, in der Dantes Weg durch die ewigen Landschaften anklingt.

Mehr Informationen gibt es hier.

Lehrveranstaltungen im Sommersemester 2021

Aufgrund der Coronapandemie finden alle Lehrveranstaltungen ausschließlich in digitaler Form via Zoom statt. Nähere Informationen zu den Coronaregelungen finden Sie hier.

Vorlesung: VERZÖGERUNG UND FÜLLE DER ZEIT. PHILOSOPHIE UND RELIGION ANGESICHTS DES THEMAS ZEIT

Prof. Dr. Ugo Perone
Dienstag 16–18 Uhr

Sowohl Philosophie als auch Theologie scheinen durch das Thema Zeit oft in Frage gestellt zu werden. Dies geschieht jedoch auf sehr unterschiedliche Weise: In der Philosophie geht es in erster Linie darum, die Endlichkeit der Zeit zu untersuchen (daher die Aufmerksamkeit auf die Ausdehnung der Zeit und die vorherrschende Haltung der Verzögerung), in der Theologie hingegen tritt besonders das Thema des günstigen Zeitpunkts, des Kairos, sowie der Fülle der Zeit in den Fokus. Der Kurs wird diese Unterschiede anhand verschiedener Modelle der Philosophie und Theologie veranschaulichen und vergleichen.

Seminar: PHILOSOPHISCHE INTERPRETATION VON DOSTOJEWSKI

Prof. Dr. Ugo Perone 
Mittwoch, 14–16 Uhr

Das Werk F. M. Dostojewskis (1821-1881) war Gegenstand der Analyse vieler Philosophen und Theologen, wie z. B. Chestov, Soloviev, Berdjaev, de Lubac, Guardini, Pareyson, Givone, u. a. Das Seminar will im Lichte dieser Interpretationen die philosophische Bedeutung des Werkes Dostojewskis bewerten und dabei zugleich die produktive Wechselbeziehung zwischen Literatur und Philosophie hinterfragen und neu diskutieren.

Eine gewisse Vorkenntnis zu Dostojewskis Werk ist erwünscht und wird im Seminar vorausgesetzt.

Seminar: ABRAHAMITISCHE BEGEGNUNGEN HEUTE: DIALOG, POLEMIK UND INTERTEXTUALITÄT ZWISCHEN ISLAM, CHRISTENTUM UND JUDENTUM

Dr. Silvia Richter gemeinsam mit Prof. Dr. Karma Ben Johanan (Institut Kirche und Judentum an der Theologischen Fakultät) und Dr. Ayse Almila Akca (Berliner Institut für Islamische Theologie)
Montag, 14–16 Uhr

Das Verhältnis zwischen Judentum, Islam und Christentum verändert sich ständig. Politische Veränderungen, Immigration, kulturelle und soziologische Transformationen stellen diese Beziehung vor neue Herausforderungen und führen sie in neue Richtungen. Der Kurs, eine Kooperation zwischen den Instituten für Katholische Theologie und Islamische Theologie mit dem Lehrstuhl für Jüdisch-Christliche Beziehungen der Theologischen Fakultät, untersucht, wie die drei Religionen und die mit ihnen verbundenen Gemeinschaften auf diese neuen Herausforderungen reagieren, Wege zur Schaffung innovativer, neuer Kommunikationsmöglichkeiten finden und ihre Einstellungen zueinander reformieren.

Der Kurs wird in englischer Sprache abgehalten. Er ist als Fortsetzung des Kurses "Abrahamische Begegnungen" des Wintersemesters 2020/21 konzipiert, neue Studierende sind jedoch willkommen. Das Curriculum wird auf Gastvorträgen von Wissenschaftler*innen aus Berlin und dem Ausland sowie auf studentischen Präsentationen basieren. Die meisten Gastvorträge werden in englischer Sprache gehalten, begleitet von deutschen Abstracts. Von Zeit zu Zeit können die Vorträge auch in deutscher Sprache gehalten werden.

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