9. April 2021 | 16:00  bis 21:00 Uhr

Eröffnung | Berlin, Gott und die Welt

Eine Ausstellung im Rahmen des Projekts "Stadt und Religion"

Guardini Galerie, Askanischer Platz 4, 10963 Berlin

Ein Besuch der Ausstellung am Eröffnungstag ist nach vorheriger Terminvereinbarung per E-Mail und nach Vorlage eines negativen Covid-Tests möglich. Bitte geben Sie Ihr gewünschtes Zeitfenster an. Die Galerie darf sowohl im Rahmen von Veranstaltungen als auch während der Öffnungszeiten ausschließlich mit medizinischem Mundnasenschutz betreten werden. Wir bitten Sie, ständig einen Abstand von mindestens 1,5 m zu anderen Besuchern und dem Galeriepersonal einzuhalten. Sollten Sie sich krank fühlen, nehmen Sie unbedingt von einem Galeriebesuch Abstand.

In einem Kooperationsprojekt mit der Ostkreuzschule für Fotografie in Berlin stellt die Guardini Galerie in 13 fotografischen Positionen zum Thema Berlin, Gott und die Welt unterschiedlichste gesellschaftliche und sehr persönliche Aspekte des religiösen Miteinanders der Metropole vor.

Gezeigt werden Arbeiten von Massimiliano Corteselli, Janick Entremont, Dhan Fabbri, Cecilia Gaeta, Manuel Lossau, Noah Lübbe, Lina Mackeprang, Mirka Pflüger, David Reemtsen, Timo Schlüter, Sebastian Stöhr, Xiaofu Wang, Chiara Wettmann. Dieses künstlerische Rechercheprojekt konnte realisiert werden Dank der intensiven Betreuung der Fachklassen durch die renommierten Künstler*innen Maria Sewcz und Tobias Kruse.

Im Rahmen des dreijährigen Projektes "Stadt und Religion" wird nach den ersten zwei Ausstellungen internationaler Fotokünstler*innen mit den Titeln transformare und Heilige und verfluchte Orte die dritte Ausstellung Berlin, Gott und die Welt von 13 jungen Fotograf*innen und Künstler*innen der Ostkreuzschule bestritten, die erfolgreich an der Ausschreibung im Rahmen des Projektes teilgenommen haben. In ihren Arbeiten spüren sie der religiösen Pluralität Berlins nach, ihrer Vielschichtigkeit und Widersprüchlichkeit. Über ein Jahr – geprägt durch die Bedingungen der Pandemie – schufen sie ein einmaliges fotografisches Zeugnis.

Ihre Arbeiten stellen persönliche Fragen: "Glaube ich?" oder "Ist Glaube notwendig?", auch Fragen nach Sexualität und dem menschlichen Körper. Sie denken über ein Leben in Abgeschiedenheit hinter hölzernen Gittern nach – wie das der Rosa Anbetungsschwestern im Kloster St. Gabriel im Berliner Westend –, schauen auf die jesidische Diaspora in Berlin, den ältesten buddhistischen Tempel Europas in Frohnau, die Sri Ganesha-Gemeinde in der Hasenheide, begleiten christliche und muslimische Seelsorger*innen in die JVA Heidering oder treffen in der Berliner Realität auf Erinnerungen an ihre nepalesischen Kindheit. Diese Annäherungen und die Suche nach dem Selbst in einer Großstadt, verbunden mit der Erkenntnis der Endlichkeit eines irdischen Lebens, bilden den Ausgangspunkt für serielle fotografische Arbeiten.

Eröffnungsrede der Kuratorin Frizzi Krella zum Download

Programmflyer zum Download

Pressemappe zum Download

Abb.: Fotograf*innen der Ostkreuzschule | Grafikdesign Anja Matzker
Fotos von der Ausstellungseröffnung: Alexander Linke und Frizzi Krella


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