Eucharistiefeier am 27. Oktober 2018 | 18:30 Uhr | Kirche St. Ludwig

theologische predigtReihe | WO IST CHRISTUS?

WIR MÜSSEN WIEDER SEHEN LERNEN

Mk 10,46-52

Predigt: Jonas Klur
Violine: Esther Feustel
Orgel: Norbert Gembaczka

Dem blinden Bartimäus werden die Augen geöffnet. Unmittelbar nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges meinte Romano Guardini in einem Vortrag entschieden: "Wir müssen wieder sehen lernen." Nach den Verblendungen der vorherigen 12 Jahre musste das Sehen neu gelernt werden. Guardini war es stets ein Anliegen, den Blick zu weiten und die Augen zu öffnen.

Im Kontext der Eucharistiefeier entfalten die Ideen und Gedanken Romano Guardinis bis heute ihren Sinn. Der Religionsphilosoph und Theologe, der bis zur Abschaffung seines Lehrstuhls durch die Nationalsozialisten in den 1930-er Jahren in der Berliner Benedikt-Kapelle regelmäßig Predigten und geistliche Vorträge hielt, dachte auf die Liturgie der Heiligen Messe hin und von ihr aus. Deshalb veranstaltet die Guardini Stiftung im Geiste ihres Namensgebers seit 2005 Theologische Predigtreihen, in deren Rahmen namhafte Theologen und Geistliche zu verschiedenen Themen und Forschungsschwerpunkten predigen. 


Die Neuauflage der Predigtreihe anlässlich des 50. Todestages Guardinis unter dem Titel „Wo ist Christus?“ beschäftigt sich mit Themen, die seinem Werk entnommen und heute dennoch aktueller denn je sind. Junge Guardini-Forscher kommen zu Wort und predigen über verschiedene Aspekte seines Denkens und seiner Lehren. Dabei werden sie, wie Guardini selbst, Geistiges und Geistliches, Jenseitiges und Diesseitiges, Glaube und Wissenschaft miteinander in Verbindung bringen und so neue Impulse setzen.

Kirche St. Ludwig, Ludwigkirchplatz 10, 10719 Berlin

Programmflyer zum Download

Foto & Grafikdesign Anja Matzker
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