Abgeschlossene Projekte

DEKALOG | 2013 - 2017

Ein Projekt der Guardini Stiftung und der Stiftung St. Matthäus anlässlich des Reformationsjubiläums 2017

Die Guardini Stiftung und die Stiftung St. Matthäus widmeten den Zehn Geboten in Martin Luthers Lesart eine mehrteilige Ausstellungs- und Veranstaltungsfolge während der Jahre 2013 bis 2017. Als programmatischer Kern der Reihe, die aus Anlass des Reformationsjubiläums 2017 im ökumenischen Geist konzipiert wurde, diente eine Ausstellungsfolge in der Guardini Galerie mit zehn Einzelausstellungen, die sich jeweils an einem Gebot orientierten. Begleitet wurden die Ausstellungen von Podiumsdiskussionen, Lesungen von eigens für die Dekalog-Reihe verfassten literarischen Texten, Wettbewerbsbeiträgen junger Regisseure, Filmkolloquien und Aufführungen von Auftragskompositionen in der St. Matthäus-Kirche im Berliner Kulturforum.
Die Ausstellungs- und Veranstaltungsreihe suchte den Sinngehalt der Lutherschen Ausdeutung des Dekalogs für die heutige Zeit zu ermitteln. Leitender Gedanke dabei war, dass unsere Epoche in einer Tradition steht, die Luther, wenngleich nicht intendiert, aber entscheidend mitgestaltet hat: einer Tradition der Entfaltung von Freiheit und Verantwortung. Zu einer solchen Deutung der Zehn Gebote als zeitgemäßem Maßstab eines durch christliche Werte garantierten, humanen, von der Verantwortung vor Gott geleiteten, von einem christlichen Menschenbild geprägten und essentiellen Werten verpflichteten Zusammenlebens in der modernen Gesellschaft gingen Inspirationen aus von Krzysztof Kieslowskis zehnteiliger Verfilmung »Dekalog« aus dem Jahr 1989. 

Jährlich stattfindende Vortrags- und Diskussionsveranstaltungen dienten dazu, den Aktualitätsbezug der Gebote am Beispiel wichtiger gesellschaftlicher Bereiche herzustellen. Dazu eingeladen wurden Vertreter der Kirchen, der Politik, der Kultur, der Wissenschaft und der Wirtschaft.

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Gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages

EUniCult | Netzwerk Kulturelle Kompetenzen


Das Guardini Kolleg hat zusammen mit 15 europäischen Universitäten eine Projekt-Plattform geschaffen, die sich Zukunftskonzepten für die Allgemein- und Persönlichkeitsentwicklung im akademischen Raum widmete.

Das Netzwerk beschäftigte sich zum einen mit dem europaspezifischen Verständnis von Bildung, Wissenschaft und Wissensgesellschaft, zum anderen mit Ansätzen zur Vermittlung von Schlüsselkompetenzen wie Selbstverantwortung, reflektierte Fremd- und Eigenwahrnehmung, interkulturelles Verstehen, Empathie und Charakterbildung.

Mit der vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Initiative wurde ein Rahmen geschaffen, der es den kooperierenden europäischen Universitäten ermöglichte, ihre jeweiligen Erfahrungen bei der Implementierung neuer Studienstrukturen sowie der Lösung der dabei auftretenden Probleme auszutauschen und Vorschläge für neue Wege im Sinne des Projektgedankens entscheidungsreif zu machen.

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