Ortsbekenntnis --- Bekenntnisorte

Öffentliche Exkursionen

Etwa 250 Religionsgemeinschaften sind Teil des Berliner Stadtgefüges. Sie beteiligen sich aktiv an der Gestaltung des Zusammenlebens – nicht nur in religiöser, sondern auch in sozialer, politischer und stadtplanerischer Hinsicht.

Die Exkursionsreihe Ortsbekenntnis – Bekenntnisorte erkundet, welchen Beitrag religiöse Gemeinschaften zum Miteinander im städtischen Raum leisten. Wie stellen sie sich den Herausforderungen urbanen Zusammenlebens? Wie entwickelt sich religiöse Identität gerade im Umfeld der Städte? Und welche Potentiale zur Weiterentwicklung der Stadtquartiere bieten sich?

Die Gleichsetzung von Stadt, Moderne und Säkularismus ist fraglich geworden. Die Reihe sucht aus verschiedenen Perspektiven eine Annäherung an „post-säkulare“ Lebenswelten und entwirft einen Querschnitt religiöser Urbanität in der Metropole Berlin.

Teil I von insgesamt sechs Exkursionsreihen in den Jahren 2018–2020.




Samstag, 5. 5. 2018 10.30–13 Uhr

_ _ _ SPANDAUER VORSTADT _ _ _

 _ _ _GEIST FÜR DIE METROPOLE _ _ _

EIN PASTORALES BAUPROJEKT DER GEMEINSCHAFT CHEMIN NEUF IN HERZ JESU  

St.-Adalbert-Kirche und Höfe, Linienstraße 100, 10115 Berlin

GESPRÄCH UND FÜHRUNG 

Sr. Michaela Borrmann 

Pater Serge-Armand Kouamé 

Joachim Natterer, Kirchenvorstand 

Architekten Welp

In den Räumlichkeiten der zu Herz Jesu gehörenden St. Adalbert-Kirche inmitten der Spandauer Vorstand plant die Gemeinschaft Chemin Neuf umfangreiche Baumaßnahmen. Dort soll ein ökumenisches Zentrum mit angeschlossenem Studentenwohnheim entstehen.





Samstag, 2. 6. 2018 12.30–15 Uhr

_ _ _ CHARLOTTENBURG _ _ _  

DREI GENERATIONEN – EIN GEMEINDE-ZENTRUM _ _ _SYNAGOGENGEMEINDE SUKKAT SCHALOM _ _ _ 

Sukkat Schalom e. V., Herbartstraße 26, 14057 Berlin

GESPRÄCH UND FÜHRUNG

Rabbiner Prof. Dr. Andreas Nachama 

Claudia Keller, Schriftstellerin und Publizistin

2013 zog die Synagogengemeinde Sukkat Schalom von ihrem ursprünglichen Standort in Zehlendorf in die Herbartstraße 26 in Charlottenburg. Dort entsteht derzeit ein jüdisches Mehrgenerationenprojekt – auf dem Gelände der Synagoge befand sich schon vor dem Umzug der Gemeinde ein Altenpflegeheim. Nun soll außerdem ein Kindergarten eingerichtet werden.





Samstag, 9. 6. 2018 10.30–13 Uhr

_ _ _ NEUKÖLLN _ _ _

NEUE NACHBARN IN DER DIASPORA _ _ _ INTERNATIONALES PASTORALES ZENTRUM _ _ _ 

St. Eduard Kirche und Hof, Kranoldstraße 24a, 12051 Berlin

GESPRÄCH UND FÜHRUNG

Klaudia Höfig, Leiterin des IPZ 

Pfarrer Martin Kalinowski 

Dr. Susanna Kahlefeld MdA

Inmitten des Kranold Kiezes in Berlin Neukölln hat das Internationale Pastorale Zentrum seinen Sitz. Das IPZ, eine Einrichtung des Erzbistums Berlin, ist ein interkultureller Begegnungsort für Menschen aus aller Welt – auch und gerade für Geflüchtete – und tritt für den Dialog von Kirche und Gesellschaft ein.

Programm zum Download (450 KB)


 

Ein Projekt der Nationalen Stadtentwicklungspolitik. Gefördert durch das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat. 

09. Juni 2018
10:30 Uhr

Adresse

St. Eduard Kirche
Kranoldstra├če 24a
12051 Berlin
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