Lectio Guardini 2012

Ausstellungseröffnung: 20. Oktober 2015, 19 Uhr

Es spricht Eugen Blume

Ausstellungsdauer: 21. Oktober – 19. Dezember 2015



 

»Du sollst nicht ehebrechen« fĂĽhrt nur scheinbar nicht ĂĽber die Intimität der Familienmoral hinaus. Das Treueversprechen lässt sich assoziativ aber durchaus auf die »groĂźen« BĂĽndnisse und die historischen BrĂĽche beziehen, etwa, wenn die Untertanen ihrem König, der König seinem Volk oder die Demokraten der Mehrheit die Treue entsagen und die egoistische Freiheit ĂĽber die UnverbrĂĽchlichkeit moralischer Beziehungen stellen. 

Die von Luther erlebte Bauernerhebung, die französische Revolution, wie alle nachfolgenden Revolutionen könnten als Folge einer Art historischen Ehebruchs verstanden werden.

Der historische Verrat an den Idealen von Gruppen ist oftmals ähnlich emotionalisiert wie der Ehebruch. 

Presseinformation (69 KB) 
Ausstellungsansichten:
 
Zum Gedenken an Khaled Asaad (1932-18. August 2015), den Chefarchäologe von Palmyra
Sein Mut, sein Lebenswerk und unser aller unwiederbringliches kulturelles Erbe in Palmyra um den Preis des Todes nicht zu verlassen, ist ein bewegendes Hoffnungszeichen in dieser Welt der Selbstsucht.

Theodor Rosenhauer, Brot und Zinnkrug, um 1980, Ă–l auf Leinwand, Privatsammlung Ostdeutsche Kunst, ThĂĽringen

Ausstellungsansicht, zweiter Raum

Ausstellungsansicht, Untergeschoss

Wolfram Adalbert Scheffler, 19-teilig, 2015, Ă–l auf Leinwand, Besitz des KĂĽnstlers

 

Ein Ausstellungsprojekt von Eugen Blume, Matthias FlĂĽgge, Frizzi Krella und Mark Lammert
 

Ein Projekt der Guardini Stiftung und der Stiftung St. Matthäus anlässlich des Reformationsjubiläums 2017

Gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages

 

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