Jahrestagung der Guardini Stiftung 

Feier zum 25jährigen Bestehen der Guardini Stiftung

Wissenschaftler haben ein experimentelles Verhältnis zur Welt. Das heißt im günstigen Fall, sie vertrauen auf methodisch angelegte Untersuchungen und sind zugleich offen für Erkenntnismodalitäten, die nicht ihrem eigenen Repertoire angehören. Der Astrophysiker Erwin Sedlmayr widmet sich in seinem Festvortrag dem Reichtum und den Grenzen des wissenschaftlichen Weltverständnisses, das sich indes – im ungünstigen Fall –»zu einer Art säkularer Heilslehre stilisiert« (Sedlmayr).

Der Komponist Alexander Muno meditiert über die zuvor aus seinen Gesprächen mit dem Wissenschaftler gewonnenen Erfahrungen. Vortrag und musikalische Umrahmung – ein Experiment zum 25. Jahrestag der Gründung der Guardini Stiftung.

Begrüßung

Prof. Ludwig von Pufendorf
Präsident der Guardini Stiftung

Grußworte

Anja Schillhaneck
Vizepräsidentin des Abgeordnetenhauses von Berlin

Erzbischof Dr. Jean-Claude Périsset
Apostolischer Nuntius

Festvortrag

Prof. Dr. Erwin Sedlmayr

Wissenschaft, Kunst und Glaube – Verschlungene Wege zum Ganzen.
Was geht das Guardini-Projekt eigentlich einen Naturwissenschaftler an?

Musik

von Alexander Muno (Uraufführung)

Scheinbilder, denknotwendige Folgen
Hyun-Jung Berger, Violoncello

die krafft-gänge der sternen
Stefano Macor, Viola
Yoriko Ikeya, Klavier

Auftragskomposition der Guardini Stiftung