Rückblick | Jahrestagung der Guardini Stiftung am 6. Juli 2018

Traditionell wird unsere Jahrestagung mit einer Ökumenischen Vesper in der St. Matthäus-Kirche am Matthäikirchplatz eröffnet – so auch in diesem Jahr am 6. Juli 2018. Pfarrer Hannes Langbein, Direktor der Stiftung St. Matthäus, und Wolfgang Bretschneider, Vorsitzender unseres Fachbeirats Musik, übernahmen die Aufgaben der Liturgen. Hannes Langbein stimmte uns mit einer bewegenden Predigt über die Sehnsuchtsorte Jerusalem und Europa auf das Thema der Tagung ein und zitierte das berühmte Kirchenlied von Johann Matthäus Meyfart: „Jerusalem, du hochgebaute Stadt, wollt Gott, ich wär in dir! Mein sehnend Herz so groß Verlangen hat und ist nicht mehr bei mir.“ Eine Komposition von Helmut Barbe zum Jerusalem-Psalm 122 kam im Rahmen der Vesper zur Uraufführung, vorgetragen von der Sopranistin Irene Kurka und Lothar Knappe an der Orgel. Zur Aufführung kamen außerdem zwei Kompositionen von Charlotte Seither und Helmut Barbe.

Nach der Ökumenischen Vesper fand die Festveranstaltung im Europasaal der Landesvertretung Nordrhein-Westfalen statt. Der Name des Saals war zugleich Programm, denn Europa stand thematisch im Mittelpunkt der Jahrestagung und wird in den nächsten Jahren ein Schwerpunkt der Arbeit der Stiftung sein. Mark Speich (CDU), Staatssekretär für Bundes- und Europaangelegenheiten sowie Internationales des Landes Nordrhein-Westfalen, eröffnete die Veranstaltung mit einem Grußwort. Unser Präsident, Michael Rutz, begrüßte die Gäste und sprach über die europäische Perspektive, die die Guardini Stiftung im Geiste ihres Namensgebers einnimmt. Den Festvortrag hielt der Architekturkritiker, Buchautor und Journalist Jürgen Tietz. Baudenkmäler in ganz Europa beschrieb er als Wegmarken europäischer Identität. Die südkoreanische Cellistin Yehijn Chun rundete den Abend musikalisch ab. Bei einem kleinen Empfang, der danach im Foyer und auf der Terrasse der Landesvertretung stattfand, war es uns eine Freude, mit unseren Gästen ins Gespräch zu kommen.

Grafikdesign: Anja Matzker | Foto: Henriette Gängel

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