28. Mai 2019

Jahrestagung der Guardini Stiftung 2019

Religion und Kunst teilen im Zeitalter des Spätkapitalismus vielfach das gleiche Schicksal. Beide scheinen in ihren traditionellen, auf ambiguitätstolerante Kommunikation angewiesenen Formen einen gesellschaftlichen Bedeutungsverlust zu erleiden. Dagegen erregen sie in ihren ökonomisch und ideologisch besser verwertbaren Ausprägungen weiterhin Aufmerksamkeit. Wie kam es zu dieser Krise, und wie können sich Religion und Kunst heute dazu verhalten? In seinem Festvortrag "Religion und Kunst im Zeitalter der Vereindeutigung" spricht der Islamwissenschaftler Prof. Dr. Thomas Bauer über die wachsende Notwendigkeit einer neuen Ambiguitätstoleranz – die Wiederentdeckung des Widersprüchlichen als Ressource. Während die sich spaltende Gesellschaft nach Eindeutigkeit verlangt, muss das Aushalten von Vieldeutigkeit neu gelernt werden.

Programmflyer zum Download

Rückblick auf die Veranstaltung

Grafikdesign Anja Matzker | Foto: Patricia Löwe


ÖKUMENSICHE VESPER
ST. ANSGAR-KIRCHE

18:00 Uhr | Klopstockstr. 31, 10557 Berlin

"Alles, was Odem hat" (Ps 150)

Liturgie und Impuls
P. Max Cappabianca OP
Pfr. Hannes Langbein

Musik
Hesen Kanjo | Kanun
Lothar Knappe | Orgel

FESTVERANSTALTNG
AKADEMIE AN HANSEATENWEG

19:30 Uhr | Hanseatenweg 10, 10557 Berlin

Begrüßung
Prof. Michael Rutz | Präsident der Guardini Stiftung

Domenico Scarlatti 1685-1757 | Sonata D-Dur K. 119

Vortrag
Prof. Dr. Thomas Bauer
"Religion und Kunst im Zeitalter der Vereindeutigung"

Claude Debussy 1862-1918 | La Soirée dans Grenade | Estampes
Maina Yokoi | Piano

Empfang




Die Ökumenischen Vespern der Guardini Stiftung werden gefördert vom Bonifatiuswerk der deutschen Katholiken.

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